Sie legen für sich selbst großen Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung? Dann sollten Sie dies in jedem Falle auch bei Ihrem Hund tun, damit dieser möglichst lange gesund und fit bleibt.

Insbesondere bei Tieren mit Verdauungsproblemen oder Allergien ist das Selber kochen eine gute Alternative zu gekauftem Hundefutter. So wissen Sie immer genau, was im Futter enthalten ist und umgehen künstliche Konservierungsstoffe oder chemische Zusätze.

Weiter unten finden Sie zwei empfehlenswerte Beispiele zum Nachkochen…. (Entdecken Sie hier weitere Hundefutter Rezepte.)

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Worauf ist bei selbst zubereiteten Hundefutter zu achten?

Entscheidend ist immer die richtige Mischung aus Fleisch, Gemüse und Kohlehydraten…

  • Da Hunde zu den Beutefressern gehören sollten Sie eine rein vegetarische Ernährung in jedem Falle vermeiden.
  • Sofern der Tierarzt keine besondere Empfehlung für das Hundefutter ausspricht, sollte der Fleischanteil bei etwa 50 Prozent liegen.
  • Besonders geeignet sind dabei Wild, Huhn oder Rind, wobei Sie immer auf eine gute Qualität achten sollten.

Achten Sie zudem darauf, dass keine Knochen mehr vorhanden sind. Vor allem Geflügelknochen sind sehr gefährlich, da der Hund daran ersticken kann. Für den nötigen Anteil an Kohlehydraten eignen sich Kartoffeln oder Reis. Dagegen sollten Sie auf Mais, Weizen oder Soja (Sojaprodukte sind übrigens auch für uns Menschen höchstbedenklich) verzichten, da dies beim Hund zu Verdauungsproblemen führen kann.

Zu den Gemüsesorten, die Sie bedenkenlos beimischen können, gehören Kartoffeln, Karotten oder Spinat. Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Erbsen sollten nur in begrenztem Umfang zugegeben werden, da diese sonst zu Krämpfen oder Blähungen führen können.

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Was darf noch ins Hundefutter?

Äpfel sind auch für Hunde gesund und enthalten jede Menge Vitamin C, Kalium und Eisen. Bei leichten Verdauungsstörungen wie Durchfall wirkt ein geriebener Apfel oft Wunder. In rohen Hühnereiern ist viel Biotin enthalten, was gut für das Fell ist. Allerdings sollten sie diese auch nur in Maßen für das Futter verwenden.

Lachs ist für den Hund ebenfalls sehr gesund und reich an Vitaminen. Zerkleinert und gedünstet eigenen sich zudem auch Kürbis und Zucchini sehr gesund.

Für den nötigen Eiweißgehalt können Sie beispielsweise etwas Dinkel beigeben. Dieser enthält zudem jede Menge Vitamine und Mineralien, vor allem Magnesium und Eisen.

Im Folgenden zwei Rezepte, die schnell zubereitet sind und Ihrem Liebling garantiert schmecken werden…

 

Hähnchen mit Hirse und Ei

Benötigte Zutaten:

  • 2 Hähnchen- oder Putenkeulen
  • 1 Ei
  • 150 Gramm Hirse
  • 450 Gramm Wasser (für die Hirse)
  • Ein paar kleingerupfte Salatblätter
  • etwas Olivenöl
  • frische Petersilie

Zubereitung

Geben Sie die Hähnchen- oder Putenkeulen zusammen mit zwei Tassen Wasser in eine Auflaufform und garen Sie das Ganze im Backofen gut durch. Anschließend gut abkühlen lassen…

In der Zwischenzeit können Sie die Hirse mit der dreifachen Menge an Wasser für etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze garen und anschließend nochmals 15 Minuten aufquellen lassen. Das Ei für etwa 8 Minuten kochen und nach dem Abkühlen schälen.

Danach das Ei ebenso wie die Petersilie und die Salatblätter klein hacken. Lösen Sie zum Schluss das Fleisch von den Keulen ab und mischen Sie alle Zutaten gut durch.

 

Hunde Hackfleisch-Kuchen

Benötigte Zutaten:

  • 1/2 kg Hackfleisch
  • 3 Eier
  • 1 Möhre
  • 1 Zucchini
  • 1 Tasse Reis
  • 4- 5 Scheiben Toastbrot
  • 2 Scheiben Vollkornbrot
  • 1 Teelöffel Salz

Zubereitung

Heizen Sie zunächst den Backofen auf etwa 200 Grad vor. Das Toastbrot in Wasser einweichen und die Möhre in der Zwischenzeit raspeln oder klein schneiden.

Drücken Sie die überschüssige Flüssigkeit aus dem Toastbrot heraus und vermengen Sie dieses mit den anderen Zutaten zu einer glatten Masse. Den Teig nun einfach in einer Backform für etwa eine Stunde bei 200 Grad backen. Nach dem Abkühlen können Sie die Mahlzeit auf mehrere Portionen verteilt füttern.

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