Der Tag, an dem der Welpe zum ersten Mal in sein neues Zuhause gebracht wird, ist für uns alle sehr aufregend und schön…

Allerdings wird man früh merken, dass es doch etwas Arbeit benötigt, dem Welpen das Kauen und Bellen abzugewöhnen.

Die ersten 30 Tage sind die wichtigsten:

Sie bauen entweder eine Beziehung zu Ihrem Welpen auf, oder verfeinden sich mit ihm.

Wie Erziehe Ich Einen WelpenDas Tolle ist jedoch, dass es hilfreiche Erziehungs-Tipps gibt, mit denen Sie dem Welpen folgende Sachen abgewöhnen können:

  • Beißen

  • Kauen

  • Bellen

  • Fehlende Stubenreinheit

Doch wo soll man anfangen? Von Anfang an sollten Sie schon damit beginnen, Ihren Welpen richtig zu erziehen…

Dabei müssen Sie mit Ihrem Welpen auf eine Art kommunizieren, die er versteht. Sie sollten den Welpen nur in bestimmten Momenten loben oder bestrafen, denn sonst kann er keinen Bezug zur Tat herstellen.

…..Kauen: Sollte Ihr Welpe sehr verspielt sein und sehr oft mit seinen neuen Spielzeugen spielen, so bietet sich hier der perfekte Moment, um ihm mit einer Belohnung und einer Streicheleinheit zu zeigen, dass er etwas Gutes getan hat.

Sollte Ihr Welpe jedoch anfangen, auf Ihrem Sofa herumzukauen, so müssen Sie ihn bestrafen, um ihm dieses Verhalten abzugewöhnen. Sagen sie mit fester Stimme etwas wie “AHH!” oder „NEIN“ um die Aktion zu unterbrechen und geben Sie dem Welpen ein Spielzeug, quasi als Ersatz.

Sobald der Welpe anfängt, auf dem Spielzeug zu kauen, belohnen Sie ihn sofort mit Streicheleinheiten.

…..Stubenreinheit: Die einzige Art, die es gibt, um einen Welpen stubenrein zu bekommen, ist, ihn „in flagranti“ zu erwischen. In diesem Moment kann man den Welpen mit einem kurzen Ausruf wie “AHH” unterbrechen und ihn anschließend nach draußen bringen. Sobald der Welpe dort fertig ist, sollte man ihn jedes Mal loben und streicheln.

Training mit einer Hundebox oder einem Zwinger kann auch sehr effektiv sein. Hunde vermeiden es von Natur aus, ihren Schlafplatz zu verdrecken. Deshalb können Sie Ihren Welpen für kurze Zeit in einer Box halten und ihn an einen “Gassi-Plan” gewöhnen. Jedes Mal, wenn der Welpe den Zwinger nicht mehr als Toilette benutzt und stattdessen nach draußen geht, loben und belohnen Sie ihn dafür.

…..Beißen und Bellen: Um zu verhindern, dass Ihr Welpe ein aggressives Verhalten gegenüber anderen Menschen und Hunden entwickelt, müssen Sie ihn so schnell wie möglich in die Gesellschaft integrieren und sozialisieren.

Dadurch wird der Welpe lernen, wie er mit anderen Hunden und Menschen aller Größen umgehen muss. Sie können das am besten machen, indem Sie zu einer Hundeschule gehen oder etwas Zeit vor einem Supermarkt verbringen, damit der Welpe in Kontakt mit fremden Menschen kommt.

Denken Sie daran, den Welpen stets für gute Aktionen zu belohnen und für schlechte Aktionen, wie z. B. Bellen, zu bestrafen, indem Sie ihn etwas erschrecken und seine Aufmerksamkeit wiederherstellen.

Es ist dabei sehr wichtig, dass Sie den Welpen nicht mit Schlägen bzw. barschen Worten bestrafen oder gar wild und schreiend auf ihn einreden – dies würde ihn komplett irritieren und verwirren!

Stattdessen sollten Sie sich eher auf das Belohnen von guten Taten konzentrieren und mit der Schreck-Technik gegen die unerwünschten Aktionen vorgehen.



Wie erziehe ich einen Welpen: 3 Wichtige Regeln

  1. Das optimale Timing: Denken Sie immer daran, dass der Zeitpunkt und das Timing von Belohnungen bzw. Bestrafungen das Allerwichtigste sind. Sie sollten sich mindestens 30 Tage für eine ausführliche Erziehung des Welpens Zeit nehmen und gleich damit anfangen, nachdem Sie den Welpen zu sich nach Hause gebracht haben.

    Sollten Sie zu schnell damit aufhören, wird der Welpe das Haus dominieren und alle negativen Eigenschaften werden sich verfestigen.

    Auch wenn Sie noch so gerne mit Ihrem Welpen kuscheln: Die richtige Erziehung ist vom ersten Tag an sehr wichtig. Und für eine solche Erziehung ist es wichtig, dass Sie die volle Aufmerksamkeit Ihres Welpen haben.

    Es lohnt sich nicht, den Welpen zu trainieren, wenn er übermäßig aufgeregt oder müde ist, oder wenn er gerade etwas erkundet. Sollten Sie nicht die volle Aufmerksamkeit des Welpens haben, so wird jeder Erziehungsversuch fehl schlagen.

  2. Das richtige Essen: Was hat eine ausgewogene Diät mit der Erziehung eines Welpens zu tun? Eigentlich unglaublich viel!Wenn Sie Ihrem Welpen Essensreste geben, wird sich das nicht nur schlecht auf die Gesundheit Ihres Welpens auswirken, sondern auch dazu führen, dass es schwieriger wird, den Welpen stubenrein zu kriegen.Geben Sie dem Welpen ausschließlich hochwertiges, nahrhaftes Hundefutter, drei Mal am Tag; wenn der Welpe älter wird, sollten Sie das Füttern auf 2 Mal pro Tag reduzieren.

    Dadurch lässt sich besser voraussagen, wann der Hund nach draußen muss und Sie haben weniger Stress mit Pfützen und Häufchen.

  3. Kurz und prägnant: Wenn es darum geht, dem Welpen “Sitz”, “Bei Fuß!” oder die Stubenreinheit beizubringen, dann muss man sich den Welpen wie ein kleines Kind vorstellen: Die Aufmerksamkeitsspanne ist sehr kurz, nur ungefähr 5 bis 10 Minuten. Nutzen Sie diese Zeit, etwa zwei bis drei Mal am Tag.Denken Sie immer daran, dass Sie es mit einem sehr „kindlichem“, jungen Tier zu tun haben. Sie sollten realistisch, flexibel, geduldig und stets fair sein, während Sie Ihren Welpen erziehen. Schließlich weiß der Welpe all diese Dinge (noch) nicht!

    Alles ist neu für den Welpen und besonders während seiner Jugend sind Pannen und Fehler vorprogrammiert. Sorgen Sie sich nicht um jedes Malheur, machen Sie einfach weiter und versuchen Sie, solche Sachen in Zukunft zu verhindern.

Die Welpenzeit ist die Zeit, in der Sie den Grundstein für das Leben Ihres Hundes legen. Obendrein entwickeln und stärken Sie eine ganz besondere Bindung, die Sie ein Hundeleben lang begleiten wird.

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